Düsseldorf, 28.01.2019 | Im Vorfeld der Gründung wurden die gemeinsamen „Eckpunkte“ formuliert (Foto: bdvb)

STELLUNGNAHMEN

Im Frühjahr 2017 wurde im Koalitionsvertrag für das Land Nordrhein-Westfalen (siehe Download CDU, Download FDP) die Einführung des Schulfachs Wirtschaft festgeschrieben – ein großer Erfolg für alle, die unsere Forderung teilen: „Wirtschaft“ muss für alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland verbindlich auf dem Stundenplan stehen.

 

ZUR ANPASSUNG DER LEHRAMTSZUGANGSVERORDNUNG

Ende November 2020 gab das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen bekannt, dass das neue Fach „Wirtschaft-Politik“ nun auch als Lehramtsstudiengang eingeführt werden soll. Gemäß Vorlage an den Landtag sollen die Worte „Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft)“ in der Lehramtszugangsverordnung durch die Worte „Wirtschaft-Politik“ ersetzt werden. Das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland begrüßt die geplante Änderung als wichtigen und folgerichtigen Schritt hin zu einer zukunftsorientierten Lehrkräfteausbildung.

 

ZUR ANPASSUNG DER KERNLEHRPLÄNE

Eine Übersicht der geplanten Änderungen hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen in einem Faktenblatt vom 26. November 2018 veröffentlicht. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahmen des Bündnisses Ökonomische Bildung Deutschland und einiger seiner Initiatoren zu den 2020 vorgestellten Kernlehrplanentwürfen für die geplanten neuen Schulfächer „Wirtschaft und Arbeitswelt“ (Hauptschule), „Wirtschaft“ (Realschule) und „Gesellschaftslehre“ (Gesamt- und Sekundarschule).

 

AUS- UND FORTBILDUNG GEFORDERT

Nachdem das Land Nordrhein-Westfalen die ökonomische Bildung dem Anspruch nach beträchtlich gestärkt hat, steht die fachliche Qualifikation der für die Umsetzung verantwortlichen Lehrkräfte in einem deutlichen Missverhältnis zu diesem Anspruch, so der Verband Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen in einer Stellungnahme vom 23. September 2020.