STIMMEN ZUR ÖKONOMISCHEN BILDUNG

Allgemeinbildung heißt, sich in allen Lebensbereichen souverän bewegen zu können. Zu unserem Leben gehört ganz selbstverständlich das Wirtschaften. Und aus diesem Grunde muss die ökonomische Bildung auch ein Ziel einer Erziehung im allgemeinbildenden Schulwesen sein. Prof. Dr. Volker Bank

Vorsitzender, Deutsche Gesellschaft für Ökonomische Bildung (DeGÖB)

Eine umfassende ökonomische Allgemeinbildung versetzt Kinder und junge Erwachsenen in die Lage, ein Verständnis für die Funktionsweise unserer Gesellschaft, das Wirtschaftssystem und die Arbeitswelt zu entwickeln. Gleichzeitig schult Finanzbildung einen vorausschauenden und verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Geld und ein reflektiertes und ressourcenschonendes Handeln als Verbraucher. Diana Bartl

Geschäftsführerin, WERTvoll macht Schule gemeinnützige UG

Der Deutsche Realschullehrerverband unterstützt intensiv das Bündnis Ökonomische Bildung. Die Grundlagen ökonomischer Bildung müssen heute allen Schülerinnen und Schülern vermittelt werden. Nur wer diese ökonomischen Zusammenhänge und Wirkungsweisen kennt, der kann aktiv und selbstbestimmt an unserer Gesellschaft teilnehmen. In allen Schularten ist es daher unerlässlich, dass die jungen Menschen im Unterricht sachlich und fundiert an wirtschaftliche, finanzpolitische und verbraucherbildende Inhalte herangeführt werden. Jürgen Böhm

Vorsitzender, Verband Deutscher Realschullehrer

Ökonomische Bildung zielt auf ein Verständnis sowohl von Alltagssituationen als auch der dahinter verborgenen Strukturen und Prozesse. Ohne eine fachlich und fachdidaktisch qualifizierte und qualifizierende Lehrerausbildung kann ökonomische Bildung ihr Bildungspotenzial nicht entfalten. Hon.-Prof. Dr. Karl-Josef Burkard

Vorsitzender, Verband Ökonomische Bildung an allgemein bildenden Schulen (VÖBAS) e.V.

Schüler in Deutschland lernen viel zu wenig über Wirtschaft. Dabei gehört ein solides Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge klar zur Allgemeinbildung und schärft die politische Urteilskraft. Ökonomische Bildung ist zudem für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft von enormer Bedeutung. In den Schulen werden aktuelle Trends wie Plattform-Ökonomie kaum behandelt und teilweise sogar ein negatives Unternehmerbild vermittelt. Wie soll da Gründergeist entstehen? Deshalb brauchen wir deutschlandweit ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft, in dem unternehmerische Themen eine zentrale Rolle spielen. Schüler sollten lernen, wie aus einer Geschäftsidee ein Businessplan und schließlich ein Unternehmen wird. Wir Wirtschaftsjunioren wollen mit unseren Projekten das Interesse für Wirtschaft bei Schülern wecken und gleichzeitig bei der Berufsorientierung helfen. Sebastian Döberl

Bundesvorsitzender, Wirtschaftsjunioren Deutschland

Die Vermittlung wirtschaftlicher Zusammenhänge ist unverzichtbarer Bestandteil der Allgemeinbildung. Ohne dieses Verständnis ist die zunehmende Komplexität in unserer Volkswirtschaft und zwischen vernetzten Volkswirtschaften weltweit kaum nachvollziehbar und die Mitwirkung an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen sehr schwer. Gerade in den Bereichen Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt ist dies in bereits heute spürbar. Die nationale Strategie des Bündnisses für ökonomische Bildung Deutschland stellt hier die richtigen Weichen! Markus W. Ebel-Waldmann

Präsident, VDL-Bundesverband Berufsverband Agrar, Ernährung, Umwelt e.V.

Die Verantwortung für die Wirtschaft kann von breiten Kreisen nur getragen werden, wenn diese die wirtschaftlichen Tatsachen und Zusammenhänge erkennen. Nicht nur die in Politik und Verwaltung tätigen Menschen, sondern auch die allgemeine Öffentlichkeit muß über wirtschaftliche Fragen viel weiter als bisher aufgeklärt werden. Sie muß sich ein eigenes Urteil bilden und dies in die Waagschale werfen können. […] Darüberhinaus ist allgemein die wirtschaftliche Bildung des deutschen Volkes zu heben und Wirtschaft überhaupt erst zu einem Gegenstand der Bildung zu machen. Ludwig Erhard

Grundsatzerklärung der Wirtschaftspolitischen Gesellschaft von 1947 e.V.

Ökonomische Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft unserer Volkswirtschaft. Das wissen auch die Mitglieder des Bundesverbands der Träger Beruflicher Bildung (Bildungsverband). Deshalb unterstützt auch der Bildungsverband das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland. Unsere Forderung ist schon seit vielen Jahren, einen stärkeren Bezug von Schüler*innen zur Arbeitswelt herzustellen und damit die frühzeitige Berufsorientierung inkludiert zu fördern. Damit gelänge der Übergang von der Schule in das Berufsleben viel besser als bisher. Es darf nicht sein, dass zu viele Schulabgänger*innen nicht direkt den Einstieg in das Berufsleben schaffen und weitere Unterstützung brauchen. Die Einführung eines Faches „Ökonomische Bildung“ würde dies sicherstellen. Thiemo Fojkar

Vorsitzender des Vorstandes, Internationaler Bund / Vorsitzender des Bundesverbands der Träger Beruflicher Bildung

Ökonomische Bildung ist Allgemeinbildung. Eine fundierte Ausbildung der Lehrkräfte ist die Basis für guten Fachunterricht.

Stefanie Hagenmüller

Stiftung Würth

Ökonomische Bildung ist eine notwendige Voraussetzung für politische Urteilskraft, denn Politik zielt auf die Gestaltung der ökonomischen und sozialen Ordnung. Ein Schulfach Wirtschaft/Politik mit fundierter Fachlichkeit der Lehrerausbildung ist darauf die richtige Antwort. Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke

Hauptgeschäftsführer, HANDWERK.NRW

Wer die grundlegenden ökonomischen Zusammenhänge des täglichen Lebens nicht versteht, wird gerade in der heutigen Zeit schnell Opfer populistischer Meinungsmache oder unlauterer Geschäftspraktiken. Mehr ökonomische Bildung nützt daher nicht nur dem Einzelnen, sondern auch der Gesellschaft. Stefan Heidbreder

Geschäftsführer, Stiftung Familienunternehmen

Ökonomische Bildung gehört zur Allgemeinbildung. Schule sollte sie durch grundständig wirtschaftlich ausgebildete Lehrkräfte vermitteln und junge Menschen auch auf diesem Gebiet fundiert auf das Leben nach der Schule vorbereiten. Verena von Hugo

Vorstand, Flossbach von Storch Stiftung

Das Bündnis Ökonomische Bildung möchte die Wirtschaftskompetenz von Schüler*innen verbessern. Dies ist in einem der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt wie der Bundesrepublik Deutschland eine wichtige und notwendige Maßnahme zur Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit und unseres Wohlstands. Dr. Thomas Kneitz

Geschäftsführer, CIK Campus Innovations Kultur GmbH

Die deutsche Wirtschaft lebt von Innovation und unternehmerischer Tatkraft. Das ist ein starkes Fundament für unseren Wohlstand. Kinder und Jugendliche brauchen daher ein grundlegendes Verständnis für die ökonomischen Zusammenhänge in unserem Land. Lilian Knobel

Geschäftsführerin, Wirtschaftsinitiative Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Ökonomische Bildung ist so wichtig, weil die Ökonomie alle Lebensbereiche aller Menschen maßgeblich beeinflusst. Täglich wählen und entscheiden Menschen mit ihrem Portemonnaie, welche Produkte und Dienstleistungen es am Markt gibt – und welche nicht. Wählen und entscheiden wir nicht bewusst, weil uns beispielsweise das ökonomische Wissen und Verständnis fehlt, treffen andere die Entscheidungen für uns – und dies nicht unbedingt in unserem Sinne.

Tobias Krippendorff

Geschäftsführer, IBH - Institut für berufliche Hochschulbildung GmbH

Ob Versicherung, Schnäppchen im Internet oder Beschlüsse zur Rentenpolitik: Wer als Verbraucher mündig handeln, aber auch politische Entscheidungen einordnen möchte, braucht wirtschaftliche Urteilsfähigkeit. Und die liefert eine fundierte ökonomische Bildung. Dr. Nina Lemmens

Mitglied des Vorstands, Joachim Herz Stiftung

Jeder hat ein ökonomisches Grundverständnis. Aber leider wird es jungen Menschen heute schwergemacht, mit einem fundierten ökonomischen Grundlagenwissen in ihr eigenverantwortliches Leben zu starten. Das müssen wir ändern und deshalb unterstütze ich das Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland.

Dr. Roland Leroux

Präsident, United Leaders Association (ULA)

Unser Land steht verstärkt unter internationalem Wettbewerbsdruck. Mit wirtschaftlich gut ausgebildeten jungen Menschen können wir uns diesen Herausforderungen erfolgreich stellen. Wirtschaftliche Bildung ist daher zunehmend eine Aufgabe von nationaler Bedeutung. Horst Lüdtke

Netzwerk Schule, Wirtschaft und Wissenschaft für die Region Unterweser e.V.

Als Präsident des Deutschen Lehrerverbands teile ich das grundsätzliche Anliegen der Eckpunkte Ihres Bündnisses.

Auch wir sind der Auffassung, dass ökonomische Bildung kein Additum, sondern integraler Bestandteil der Allgemeinbildung an allen weiterführenden Schulen in Deutschland sein und werden muss.

Wenn es unser Ziel ist, unsere Absolventinnen und Absolventen als mündige Bürgerinnen und Bürger in die Gesellschaft zu entlassen, dann gehört zu dieser Mündigkeit unabdingbar auch die Fähigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge und Entwicklungen verstehen und beurteilen zu können.

Aber nicht nur das: Unsere Kinder und Jugendliche sollten auch in ihrem eigenen Lebensumfeld mit finanziellen Fragen, beispielweise was Taschengeld oder Internetkäufe betrifft, verantwortlich umgehen, entscheiden und handeln lernen. Das ist zwar eine zentrale Erziehungsaufgabe der Eltern, bei der sie aber Schule unterstützen kann.

Heinz-Peter Meidinger

Präsident, Deutscher Lehrerverband

Junge Menschen sollen die Werte des Ehrbaren Kaufmanns verinnerlichen und verstehen, was soziale Marktwirtschaft ist und sie ausmacht, was es heißt Unternehmer zu sein und wie man sein eigenes Geschäft gründet. Davon sind wir leider sehr weit entfernt! Patrick Meinhardt

Generalsekretär, Bildungsallianz des Mittelstandes

Für viele besteht Wirtschaft nur aus Steuern. Dass aber noch viel mehr dahinter steckt, können sie auch nicht wissen, da die Schule es einem einfach nicht früh genug und interessant genug vermittelt. Das muss sich ändern. Mia Mucke

Schülerin

Politische Entscheidungen haben praktisch immer eine wirtschaftliche Dimension. Wer zur Bundestagswahl geht, muss wissen, was er tut. Ökonomische Bildung ist daher kein Spezialwissen von Experten, sondern integraler Bestandteil der Allgemeinbildung. Und Allgemeinbildung gehört in die Schule!

Prof. Dr. Christian Müller

Lehrstuhlinhaber, Institut für Ökonomische Bildung, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Ökonomische Bildung gilt als zentrale Herausforderung in einer zunehmend wirtschaftlich vernetzten Welt. Finanzkompetenz wird auch im Alltag immer wichtiger und ist zentral bei der Entwicklung neuartiger politischer Lösungen. Jeder hat das Anrecht auf ein Grundverständnis wirtschaftswissenschaftlicher Zusammenhänge und Funktionsweisen. Finanzkompetenz ist wichtiger Bestandteil einer umfassenden demokratischen Bildung und lässt sich am besten frühzeitig sowie praxisnah vermitteln. Prof. Dr. Philipp E. Otto

Europa-Universität Viadrina

Um das eigene Leben verantwortlich in die Hand nehmen und steuern zu können, ist wirtschaftliches Verständnis von entscheidender Bedeutung. Eine Verankerung von ökonomischer Bildung in der Schule ist daher unerlässlich. Dr. Wolf Prieß

Bereichsleiter Wirtschaft, Joachim Herz Stiftung

Ein so hochentwickeltes Land wie die Bundesrepublik Deutschland sollte allen Schülerinnen und Schülern die bestmögliche ökonomische Bildung bieten, damit sie ökonomisch geprägte Lebenssituationen in Gegenwart und Zukunft mündig, kompetent und verantwortungsvoll bewältigen können. Dafür braucht es – nicht zuletzt – grundständig und einschlägig ausgebildete Wirtschaftslehrerinnen und -lehrer. Dazu trage ich als Wirtschaftsdidaktiker leidenschaftlich gerne bei. Prof. Dr. Thomas Retzmann

Universität Duisburg-Essen

Wir brauchen Wirtschaft in der Schule, um die Zukunft unsrer Kinder und des Landes zu sichern.

Thomas Rick

Sprecher Bildungspolitik, Die Familienunternehmer

Nur mit einem grundlegenden Verständnis von Wirtschaft kann es mündige Bürgerinnen und Bürger geben, welche für Demokratie und soziale Marktwirtschaft unerlässlich sind. Und dieses grundlegende Verständnis muss so früh wie möglich geschaffen werden. Aus diesem Grund engagiert sich auch die WHU im Bündnis ökonomische Bildung Deutschland. Prof. Dr. Markus Rudolf

Rektor, WHU - Otto Beisheim School of Management

Nur wer über Grundkenntnisse ökonomischer Zusammenhänge verfügt, kann selbstbestimmte und vorausschauende wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Fehlende ökonomische Kenntnisse beeinträchtigen nicht nur die individuellen Zukunftsperspektiven vieler Bürger, sondern auch unsere soziale Marktwirtschaft insgesamt. Willi Rugen

Präsident, Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb)

Mit ökonomischer Bildung werden wirtschaftliche Zusammenhänge besser verstanden. Schülerinnen und Schülern werden Kompetenzen vermittelt, um reflektiert als Verbraucher und als Erwerbstätiger zu handeln. Deshalb haben wir in Baden-Württemberg das Fach ‚Wirtschaft/Berufs- und Studienorientierung (WBS)‘ eingeführt. Volker Schebesta

Staatssekretär, MdL, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Das Verständnis ökonomischer Zusammenhänge ist ein wichtiger Baustein für die Allgemeinbildung junger Menschen. Ob als Verbraucher, Wähler oder Arbeitnehmer – das grundsätzliche Verständnis von Ökonomie ist für jeden Bürger stets von Bedeutung und in einer immer dynamischeren Welt nimmt diese dabei weiter zu. Michael Schulz

Geschäftsführer, Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.

Um dem Schüler/der Schülerin die Entwicklung zu einem mündigen Bürger zu ermöglichen, bedarf es daher sowohl der politischen als auch der ökonomischen Bildung. Ein eigenständiges Schulfach Wirtschaft ist dafür unerlässlich. Bernadette Thielen

beurlaubte StD‘in für Geschichte und Deutsch aus NRW, die Wirtschaft fachfremd an einer Gesamtschule unterrichtet hat

Wir müssen unsere Kinder auf das Leben in der digitalen und globalen Welt ganz im Sinne des lebenslangen Lernens vorbereiten. Dies sollte in jedem Fall auch Bestandteil guten Unterrichts sein.

Stephan Wassmuth

Vorsitzender, Bundeselternrat

Der vLw begrüßt ausdrücklich die Gründung des Bündnisses Ökonomische Bildung Deutschland. Die Bildung und Erziehung von Jugendlichen zu mündigen Verbrauchern und Teilnehmern am Wirtschaftsleben muss durch gesellschaftliche und politische Akteure gemeinsam gefördert werden. Hilmar von Zedlitz

Landesvorsitzender, Verband der Lehrerinnen und Lehrer an Wirtschaftsschulen NRW e.V.